Herzlich Willkommen auf meiner Homepage

Diese Seite ist für alle, die negative Erfahrungen mit Tierschutzvereinen haben, bzw. hatten oder nur rein informativ. Egal ob als Flugpate, Pflegestelle, Adoptant, Spender oder Mitglied eines Vereins.

Tierschutzvereine verfügen über eine Negativliste (externer Anbieter/Verlinkung) von Pflegestellen. Leider gibt es weder eine Negativliste über Tierschutzvereine, noch gibt es Anlaufstellen für Pflegestellen oder Flugpaten, es sei denn, man geht den direkten Weg: Veterinäramt, Polizei, Anwalt.

Die Erfahrungen die ich mit "meinem" Verein gemacht habe, nachdem mich eine Bekannte fragte ob ich mal gerade für eine Woche einen Hund pflegen könnte, haben mich dazu veranlasst mir einige Tierschutzorganisationen anzuschauen und diese Homepage zu erstellen, ganz offensichtlich treten immer mehr Tierhändler unter dem Deckmantel "Tierschutz" auf. Diejenigen, die gerade Hilfe suchen und nicht sicher sind, diesen direkten Weg gehen zu wollen, möchte ich an meinen Erfahrungen teilhaben lassen.

Tierschutz, aus 2 Wörtern zusammengesetzt, "Tier" und "Schutz", bedeutet nicht: Auslandstiere, kommt nach Deutschland! Nicht, dass ich dagegen bin, allerdings kann ich nach fast 30 Jahren Erfahrungen im Ausland, berichten, dass dies nicht die Lösung ist. Einem "einzelnen" Tier ist zwar geholfen, allerdings ist jetzt auch wieder Platz für Nachfolger. Und dort, wo man einen "großen Fresser" wegholt, finden zwei "kleine neue Fresser" einen neuen Platz. Die "zwei Kleinen" werden größer und der Überlebenskampf beginnt, böse Bisswunden entstehen und keiner da, der für diese Straßentiere einen Cent für Arzt oder Medikamente über hat. Die Tiere sehen krank aus, die Beißereien machen den Menschen Angst, es wird Gift gestreut oder sie werden mit Steinen erschlagen. Und wieder Platz für "Neue". Und wieder und wieder meint "Verein" ein Tier retten zu müssen. Die Tiere, die dann zurück bleiben, sind schlimmer dran als zuvor. Sie haben erst Mal mehr zu fressen und bekommen mehr Junge, die dann wiederrum auf Futtersuche gehen. Der Kreislauf nimmt kein Ende.

Dagegen bleibt die Arbeit der ausländischen Tierschützer, die das Leid der Tiere durch Aufklärungsarbeiten, Kastrationsprojekte mindern oder sich an die zuständigen Gemeinden wenden und diese auffordern Grundstücke und Gelder zur Verfügung zu stellen, auf der Strecke. Ist da ein Verein, der im Jahr hunderte Tiere "einsammelt", müssen Menschen nicht umdenken und sich selber drum kümmern. Es wird das Gegenteil erreicht, denn wenn das eigene Tier Junge bekommt, ist es egal, es gibt ja genügend Vereine, die Tiere holen. Dann gibt es noch solche Menschen, die absichtlich Tiere sammeln um sich an Spendengeldern zu bereichern.

Eins ist sicher: Wir können nicht ALLE Tiere nach Deutschland verbringen weil nicht auf Populationsraten geachtet wird oder Tiere gequält und getötet werden. Hier helfen Kastrationsprojekte, Sensibilisierung der Bevölkerung z.B., durch Unterricht in Schulen und die Verfolgung von Tierquälereien mit hohen Geldstrafen.

Wenn Sie sich dennoch entscheiden einen Verein in irgendeiner Weise zu unterstützen, schauen Sie sich diesen genauer an.

Hier ein paar Tipps, auf die Sie achten sollten:

Wen unterstützt dieser Verein, sind es ausländische Tierheime oder einzelne "private" Tierschützer?
Finden Sie in der Homepage eine Satzung?
Arbeitet der Verein mit Erlaubnis nach §11 TierSchG?
Arbeitet der Verein mit TRACES (System zur Verwaltung der Transporte von Tieren)?
Liegt eine vom Finanzamt bestätigte Gemeinnützigkeit vor und wird sie auch gezeigt?
Sind die sogenannten Schutzverträge oder Pflegeverträge öffentlich oder bekommen Sie sie vor Übernahme eines Tieres zur Einsichtnahme?
Werden nur Tiere vermittelt oder gibt es sonstige Projekte?
Werden Örtlichkeiten im Ausland benannt?
Gibt es Jahresberichte der Einnahmen und der verwendeten Gelder?

Falls Sie irgendwas nicht finden, fragen Sie danach. Sie werden sich wundern welche Antworten Sie erhalten.

So wollte ich zum Beispiel von einem Verein einen Hund adoptieren und hinterfragte wie denn die Satzungszwecke, "Aufklärung über Tierschutzprobleme" und "Öffentlichkeitsarbeit", von Deutschland aus umgesetzt werden und aus wie vielen Mitgliedern der Verein besteht. Ich erhielt keine Antwort, also fragte ich ein zweites Mal. Der Hund, für den ich mich interessierte hatte plötzlich ganz viele Bewerber und diese kamen alle aus dem direkten Umkreis des in Bayern ansässigen Vereins. Meine Fragen wollte ich dennoch beantwortet haben, also fragte ich ein drittes Mal. Nun erklärte man mir warum der Hund nur im näheren Umkreis vermittelt werden soll. Hier kam der Punkt wo ich dachte: na, und jetzt erst Recht und nachdem ich ein viertes Mal fragte, erhielt ich folgende Antwort: Wir haben den Hund aus der Vermittlung genommen, da er Probleme mit Männern hat und wahrscheinlich ein Angstbeißer ist. Sie können sich zwecks Transport und Impfungen selbst mit dem Tierheim in Rumänien in Verbindung setzen um alles in die Wege zu leiten. Wir haben 30 Mitglieder und verteilen Flyer in unserem Landkreis. Ich hoffe ihre Fragen sind beantwortet. Alles Gute und viel Glück.