Patenschaft für die "armen Hunde"

Ich war begeistert von der Arbeit und den vielen Patenschaften, die der Verein in Facebook veröffentlichte und meldete mich als Patin für Alpha. Daraufhin erhielt ich eine Urkunde mit Bild und Namen des Rüden und richtete einen Dauerauftrag des Patenschaftsbeitrages von 35,- EUR monatlich ein.

Nach ungefähr einem Jahr wurde Alpha vermittelt. Schön, dachte ich, und freute mich darüber, dass alles so gut klappt. Nun wollte ich gerne eine Patenschaft für einen anderen Hund übernehmen. Der Dauerauftrag für Alpha blieb bestehen, der armen Hunde wegen. Nur irgendwie zog sich alles in die Länge….

Mitte letzten Jahres 2014 kam dann ein groß angelegter Spendenaufruf des Vereins: man benötige für schwerkranke Hunde eines Tötungslager in Rumänien pro Hund 400,- bis 500,- EUR für medizinische Betreuung und das „ausreisefertig machen“. Also entschied ich mich direkt zwei weitere Patenschaften in Höhe von je 25,- EUR monatlich zu übernehmen.

Zudem hatte ich im September Geburtstag, ich wollte keine Geschenke, statt dessen bat ich den Verein mir eine Spendendose zu schicken, stellte sie auf und bat meine Gäste eine Kleinigkeit für die armen Hunde zu spenden. Es kamen 250 EUR zusammen.

Da ja alles so gut funktionierte, wollte ich dann auch noch vor Ort helfen und hatte mir ein paar Urlaubstage aufgehoben, die Reise- und Unterbringungskosten wollte ich selbstverständlich selber tragen. ABER……., nachdem ich meine Hilfe anbot erhielt ich die Nachricht des Vorsitzenden: Wir haben keine Zeit auf Helfer aufzupassen!

Ein Dankeschön für die 250,- EUR oder wenigstens: „es ist angekommen“ habe ich bis heute nicht erhalten. Meine Patenschaftsbeiträge habe ich daraufhin eingestellt. Auch darauf hat sich niemand bei mir gemeldet.

Danke für die Erfahrung, ich bin durch und satt damit!